Grand Canyon. Grand impressions.

Grand Canyon

Ich war mir damals wirklich nicht sicher, ob ich einen der nur wenigen Tage in Las Vegas für einen Tagesausflug zum Grand Canyon abzwacken wollte. Der Helikopter-Flug zum und über den Grand Canyon war mir eindeutig zu teuer und bei der Bustour, die auch noch über 130 Dollar kostete, sollten von einer elfstündigen Tour schon acht Stunden für die reine Busfahrt draufgehen. Letztendlich entschied ich mich nach einem längeren Hin und Her aber doch dazu,  diese Strapazen auf mich zu nehmen. Ich hatte einfach schon so oft gehört, wie beeindruckend der Grand Canyon sein soll. Und nun wollte ich mich selbst davon überzeugen.  

Der Touranbieter, irgendeiner von gefühlten Hunderten in Vegas, war wirklich kein Kracher. Das vorgesehene Frühstück bestand aus einer Papptasse Kaffee und einem Müsliriegel. Zum Glück hatte ich mit eigenem Proviant vorgesorgt. Sollte der guten Stimmung aber auch keinen Abbruch tun, denn nach nicht allzu langer Fahrtdauer ging es bereits auf die berühmte „Route 66“. Bundesstaat Arizona und USA-Feeling pur!

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Die Fahrt gestaltete sich angenehm und mir gefiel die Weite der Landschaft, durch die wir fuhren. Aber auf das, was mich dann nach vier Fahrtstunden am Grand Canyon erwartete, war ich einfach nicht vorbereitet. Nachdem wir geparkt hatten, gingen wir zunächst am Eingangsmonument „Grand Canyon National Park“ vorbei, knipsten dort ein paar Fotos und bewegten uns dann langsam auf den „Abgrund“ zu. Der Ausblick, der sich schließlich eröffnete – ein Blick in die Schluchten und die bis an den Horizont reichenden Felsformationen – verschlug mir einfach die Sprache. Der Anblick war gigantisch, einfach atemberaubend! Ich habe weder ein Wort, welches den Eindruck angemessen beschreiben, noch ein Foto, welches dieses Naturwunder nur annähernd so zeigen würde, wie es in Wirklichkeit aussah. Speechless.

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Insgesamt hatten wir zwei Stunden Zeit um einen Pfad entlang der Schluchten zu laufen. Es gab eine Menge toller Fotos zu machen, man konnte in hunderte Meter tiefe Abgründe hinunterschauen und seine Höhenangst herausfordern. Ich hätte kein Problem gehabt, stundenlang am gleichen Fleck zu sitzen und einfach die Aussicht zu genießen. Die zwei Stunden waren viel zu schnell rum, aber ich würde sie nicht missen wollen.

Auf dem Rückweg nach Las Vegas gab es dann noch einen Stopp an einem Arizona-Souvenir-Store. Natürlich nur ein ganz kleines bisschen klischeebehaftet.

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Und damit ging dann auch eine der lohnenswertesten Tagestouren zu Ende, die ich je gemacht habe.

Grand Canyon. Grand impressions.

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