Amsterdam: Hup Holland Hup!!

Amsterdam

Nun wohne ich ja wirklich so nah an sämtlichen Grenzen zu benachbarten Ländern – Holland, Belgien, Frankreich und Co. – und trotzdem besuche ich die Nachbarn viel zu selten. Amsterdam, Brüssel oder Paris hatte ich bislang noch nie oder nur auf Stippvisite besucht. Grund genug, das zu ändern und einen Trip nach Amsterdam zu planen. So ging’s dann im Sommer 2014 mit dem Auto in Richtung „Nederlaaaand“. Bis Amsterdam dauerte es von Aachen aus tatsächlich nur 2,5 recht entspannte Fahrtstunden. Das Auto sind wir auf einem Park & Ride-Parkplatz in der Nähe der „Indischen Buurt“ losgeworden und hat uns am Ende der Reise für 3 Tage Parken nur jämmerliche 4 Euro gekostet. Ein Apartment im Viertel „Indische Buurt“ hatte ich vorher über airbnb gemietet. Das Apartment war super, die Lage zwar nicht besonders zentral, aber nah genug an öffentlichen Verkehrsmitteln um die Innenstadt in wenigen Minuten gut und einigermaßen günstig zu erreichen.

So sind wir dann fast das ganze Wochenende einfach durch die Stadt flaniert. Es gibt so viel zu sehen, so viele unterschiedliche Viertel, dass wir wahrscheinlich bei weitem nicht alles Sehenswerte zu Gesicht bekommen haben. Tatsächlich haben wir die große und bekannte „I heart Amsterdam“- Schrift nicht gefunden. Fast ein bisschen peinlich. Wir haben sie am Bahnhof gesucht, was ortsmäßig wohl völlig falsch war, wie sich nachher herausstellte. Ups! Worauf wir definitiv – und diesmal völlig absichtlich – verzichtet haben, war ein Besuch des Anne Frank Hauses. Die Warteschlange reichte um drei Straßenecken herum. Ich möchte nicht wissen, wie lange man da gewartet hätte. Na wenigstens haben wir es mal von außen gesehen und die hier eingesparte Zeit gut anderweitig nutzen können.

Hier ein paar Fotos aus dem irgendwie gemütlich wirkenden Amsterdam.

CIMG8193 CIMG8274-001 CIMG8275 CIMG8216 CIMG8281 CIMG8277 CIMG8293 CIMG8292 CIMG8283-001Ich finde, Amsterdam hat wirklich einen besonderen Flair. Trotz Großstadt bleibt es irgendwie idyllisch und gemütlich. Die Idylle verliert sich zwar zwischenzeitlich in der großen Haupteinkaufsstraße, was ich aber auch nicht weiter schlimm finde, denn da geht es nunmal mehr ums Shoppen und da kann mich die Idylle dann auch mal… Zweimal um die Ecke gegangen und in Gässchen eingebogen, hat man den Trubel schon wieder hinter sich gelassen, wenn man das möchte.

Alles in allem war es ein schöner und lohnenswerter Trip, den ich weiterempfehlen kann. Ich glaube, ich komme demnächst mal wieder, liebes Amsterdam. Es gibt doch nichts über eine gute Nachbarschaft, oder?

„Don’t listen to what they say. Go see.“ (Chinesisches Sprichwort)

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