New York State of Mind (2011)

NYC Chrysler Building

Ich war damals (wie heute noch) ein riesiger Sex and the City-Fan und habe somit nicht wenig Zeit mit Carrie, Miranda, Samantha und Charlotte in den New Yorker Straßen, Bars und Wohnzimmern verbracht… natürlich alles von meiner eigenen Couch aus. Wie gerne wäre ich aber selber mal shoppend durch die Straßen und Cosmopolitan trinkend durch die Bars von New York gehüpft! 2011 war dann DAS Jahr! Das Jahr, wo sie anfing: meine Liebe zu New York.

Nachdem ich zunächst ein paar Tage lang in Florida Sonne getankt hatte, hieß der nächste Stop: New York City. JFK. Der Himmel war klar und wolkenlos  als wir uns dem Flughafen in Queens aus der Luft näherten und als ich den ersten Blick auf Manhattan’s Skyline erhaschen konnte, setzte fast mein Herz aus. A dream come true!

Es war einfach und schnell vom JFK nach Manhattan zu kommen. Vom Flughafen aus nahm ich den Air Train bis zur Jamaica Station und von dort den LIRR (Long Island Railroad) nach Manhattan/Penn Station. Die Penn Station liegt bereits „mittendrin“, direkt am Madison Square Garden, ein paar hundert Meter vom Empire State Building, von großen Shops wie Macy’s und dem typischen New Yorker (Midtown-) Trubel entfernt. Diesen Moment… ich werde ihn nie vergessen! Mit meinem Koffer im Schlepptau fuhr ich aus den tiefsten Gefilden der Penn Station im gefühlten Schneckentempo eine unendlich lange Rolltreppe hoch in Richtung Ausgang an der 34th Street. Ich kam nach einer gefühlten Ewigkeit „oben“ an, machte drei Schritte vorwärts, trat aus der Penn Station hinaus auf die Straße… und guckte hoch. Genau dieser Moment war es! Über mir ragten die Skyscraper empor, Menschen schlängelten sich um mich herum, überdimensionale Werbetafeln leuchteten an jeder Ecke auf und ich stand mittendrin und dachte: „Das ist es!“ Mich überkam eine unbeschreibliche Welle der Euphorie und am liebsten hätte ich laut „I love New York!“ geschrien. In diesem Moment verlor ich eine Sache: Mein Herz. An New York City. ♥

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Eine Woche lang bin ich dann mit dem Lonely Planet New York durch NYCs Straßen getingelt und habe alles, aber auch wirklich alles, in mich aufgesaugt. Ich weiß nicht wie viele Kilometer ich jeden Tag gelaufen bin, aber es waren definitiv einige! Die Subway habe ich bei diesem ersten NYC-Trip kaum genutzt, da ich das Gefühl hatte, etwas auf den Straßen zu verpassen, wenn ich mich im Underground bewege. Der Lonely Planet New York war äußerst hilfreich und ich hätte ihn gerade bei meinem ersten New York Besuch nicht missen wollen. Im Mittelteil des Lonely Planets findet man Vorschläge für diverse „Walking Tours“ durch Manhattans Viertel sowie durch Brooklyn. Es geht vorbei an den wichtigsten Hotspots, aber auch an Orten, die man sonst eher unbemerkt passiert hätte. Und wirklich: zu Fuß erlebt man einfach mehr (bitte kein Hop-on-Hop-off Bus!). In Little Italy kam ich beispielsweise völlig überraschend auf ein großes, italienisches Straßenfest, wo ich von meinem geplanten Spaziergang abwich und mich einfach treiben ließ. So erging es mir aber auch am Union Square oder am Washington Square Park, wo ich einfach ein bisschen verweilte und den Straßenmusikern lauschte. Überall was los. Das ist New York!

Ein erster Überblick über Manhattan

Midtown

Menschen, Trubel, Hupen und Motoren. Skyscraper, Sightseeing, Touris und Shoppen.

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Auf dem Empire State Building. Welcome to the jungle of NYC!

NYC View

NYC View

Empire State Building

NYC View

NYC View

Streets of New York from above

Streets of New York from above

 Fifth Avenue

Fifth Avenue New York

Chucks Allstars„The most amazing thing about living in a city like New York is that any night of the week you can go to Paris.“

Paris Movie theatre in Manhattan

An einem Abend habe ich mir eine Broadway-Show – den Klassiker – angesehen. Es war fantastisch. Ich habe das Theater wie beflügelt verlassen (und mittlerweile kann ich sagen, dass das nach jeder Broadway Show so war).

Phantom of the Opera am Broadway New York City

China Town

Klein-China in Manhattan. Chinesische Schriftzeichen, Billigwaren-Shopping und unglaublich gutes Essen!

China Town Manhattan

Little Italy

Italienischer Stolz, Pizza, Nudeln und guter Wein. Außerdem ein großes, italienisches Straßenfest im Sommer.

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Greenwich Village

Mein persönliches Highlight in Manhattan! Promis, Luxus-Shopping, aber eben auch entspanntes New Yorker Stadtleben, Parks, Brownstones, gemütliche Cafés und gute Bäckereien. Und die Location aus Sex and the City!

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Carrie’s Apartment

SDC11689Die Magnolia Bakery auf der Bleeker Street. Süße Sünden und bekannt aus Sex and the City. Leider auch ziemlich überlaufen. Am besten geht man morgens hin, da hat sich dann noch keine Warteschlange gebildet.

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Jazz im Washington Square Park.

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Financial District/Lower Manhattan

Wall Street, Business, Anzugmenschen, 9/11, Battery Park, Staten Island Ferry.

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Ein Besuch in der St. Paul’s Chapel hat mich sehr berührt. Sie ist nicht nur die älteste Kirche in Manhattan, sondern auch heute eine Art Gedenkstätte an den 11.September 2001. Die kleine Kirche lag nur wenige hundert Meter von den Türmen des World Trade Centers entfernt und blieb wie durch ein Wunder bei der Katastrophe völlig unversehrt. Sie wurde zu einem Ort der Hilfe, wo es Schlafstätten, Essensausgaben und seelische Unterstützung – insbesondere für die vielen Helfer und Retter – nach der Katastrophe gab.

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Darf bei einem ersten NYC Trip nicht fehlen und kann man ganz umsonst von der Staten Island Ferry aus bewundern: die Statue of Liberty.

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Leaving New York is never easy

Viel zu schnell ging die Woche in New York vorbei und da ich mir Zeit gelassen habe, die Stadt zu erkunden, sprich nicht wie eine Irre von Spot zu Spot gerannt bin, war schnell klar, dass ich vieles noch nicht gesehen habe (Central Park!) und wiederkommen muss!

Ich kann meine Begeisterung über New York schon beim Schreiben kaum im Rahmen halten und würde am liebsten sofort – SOFORT! – in den nächsten Flieger nach NYC  steigen. (Und das habe ich bei der nächsten Gelegenheit übrigens auch gemacht.) Ich könnte auch noch so viel mehr erzählen: von meinem ersten Bagel- und ersten New York Pizza-Erlebnis, meinem ersten „Tasty-D-light“, meinem Besuch in einer Schwulenbar in Chelsea, von meinen Shopping-Eskapaden, meinem ersten und einzigen Cosmopolitan usw. Aber es würde den Rahmen an dieser Stelle einfach sprengen.  Im Prinzip lässt es sich auch ganz einfach zusammenfassen: Oh New York, I fell deeply in love with you.

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 „These streets will make you feel brand new, the lights will inspire you, let’s hear it for NEW YORK.“

Ein Kommentar zu „New York State of Mind (2011)

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