Whitsunday Islands (part two): weiß, weißer, Whitehaven Beach.

Tief-türkisfarbenes Wasser, ein blendendweißer, feiner und kilometerlanger Sandstrand, Sonnenschein, eine leicht windige Brise und ein pures Glücksgefühl… daran denke ich, wenn ich mich an den weißesten Strand zurückerinnere, den ich jemals gesehen habe. Klingt fantastisch? War es auch!

Nachdem wir bereits einen Tag auf dem entspannten Daydream Island verbracht hatten, sollte es nun von Airlie Beach nach Whitsunday Island gehen, die größte und wahrscheinlich bekannteste Insel der Whitsundays. Auf der Insel erwartete uns der berühmte Whitehaven Beach, ein fantastischer Blick über das wellenartig ineinander übergehende Sand-Meer-Gemisch von Hill Inlet und ein Schnorchelausflug im farbenprächtigen Great Barrier Reef.

Hill Inlet und der Wow-Effekt

Bevor es zum Whitehaven Beach ging, spazierten wir über einen kleinen Wanderweg durch dichtes Gestrüpp bis zu einem hölzernen und auf einem Hügel gelegenen Steg. Betritt man diesen, so eröffnet sich ein einzigartiger Panoramablick über Hill Inlet. Es ist wohl einer dieser Momente im Leben, der einem die Sprache verschlägt und höchstens noch ein „WOW!“ durch die Zähne zischt. So erging es mir jedenfalls. Hat man auch noch das Glück, dass strahlender Sonnenschein die Bucht erhellt, so kann die Mischung aus türkisblauem Meer und weißem Sand ihre volle Farbpracht entfalten. Spektakuläre Wellenformen bilden sich hier durch die Gezeiten immer wieder neu aus und zaubern so wirklich fantastische Naturmalereien.

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Whitehaven Beach – „This is beach heaven!“

Mit dem Boot erreichten wir nach dem Stopp am Hill Inlet den fast menschenleeren Whitehaven Beach. In fast allen nennenswerten Rankings zu den besten Stränden der Welt findet man diesen Strand ganz weit oben. Ich habe selbst schon viele wunderbare Strände gesehen, aber tatsächlich: dieser ist etwas ganz Besonderes!  Ich habe noch nie zuvor so weißen Sand gesehen. Und dann das klare türkisblaue Meer…beach heaven!

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Schnorcheln – oder sowas in der Art.

Dann ging es zum Schnorcheln. Also rein in den Neoprenanzug und ab in Nemo’s Unterwasserwelt! Klingt einfach, ist es wahrscheinlich auch. Nur leider nicht für mich. Ich kann es mir nicht erklären, aber es will einfach nicht klappen. Dieses Multitasking aus schwimmen, durch den Mund atmen, Kopf unter Wasser halten, gucken und dann auch noch genießen. Irgendwann hatten die beiden „mates“, die die Schnorchelnden beaufsichtigten, in ihrem kleinen Schlauchboot wohl Mitleid mit diesem zappelnden, dabei wahrscheinlich die Fische verscheuchenden, immer wieder untergehenden und nach Luft schnappenden Etwas (ich) und holten mich in ihr Boot mit der Anweisung, den Schnorchel zur Seite zu legen und mich nur mit der Taucherbrille gerüstet über die Seite des Bootes zu hängen. Köpfchen in das Wasser…ihr kennt den Rest. Nicht gerade eine Glanzstunde in meinem Leben. Aber immerhin habe ich so doch noch eine Menge von der Unterwasserwelt gesehen, da die beiden Herren extra für mich mit dem Bötchen umherfuhren, so dass ich mir verschiedene Stellen des Great Barrier Reefs ansehen konnte. Und das, was ich gesehen habe, war wirklich wunderschön! Größere Fische, kleinere Fische, hässliche Fische, hübsche Fische und eine Menge farbenprächtiger Korallen.

Ein Fazit

Der Ausflug nach Whitsunday Island ist wirklich lohnenswert und ein Must-Do bei einem Trip an der Ostküste Australiens. Es gibt nur einen kleinen Nachteil: hat man diesen traumhaften Strand gesehen, wird der Strand beim nächsten Spanienurlaub wohl zutiefst enttäuschen. 😉

 „If there is a heaven for me, I’m sure it has a beach attached to it.“ (J. Buffett)

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