4-Tages-Tour von San Pedro de Atacama zum Salar de Uyuni

Salar de Uyuni World White Travel

Hast Du schon einmal die Erfahrung gemacht, die Eindrücke einer Reise erst im Nachhinein so richtig zu verarbeiten? Zu realisieren, auf welchem Teil der Weltkugel Du gestanden hast und wie unfassbar toll und einzigartig die neuen Erfahrungen und Eindrücke waren? Wenn Du Dinge gesehen und erlebt hast, die so sonderbar, so schön und so einzigartig waren, dass sie Dir fast unwirklich vorkamen?  Mir ging es damals nach meiner Australienreise so, aber auch mein Trip nach Bolivien passt perfekt zu dieser Beschreibung. Die Reise zum größten Salzsee der Welt, dem Salar de Uyuni in Bolivien, war einer meiner größten Reiseträume und umso aufregender war es, als er endlich in Erfüllung ging. Lächelnde Lamas, unzählige Flamingos, dünne Luft, farbenprächtige Lagunen, ohrenbetäubender Lärm im bolivianischen Karneval,  einfache Unterkünfte, schlechtes Essen, tolle Menschen und gigantische Naturkulissen. Das und noch viel mehr gehörte zu einer abenteuerlichen 4-Tages-Tour von San Pedro de Atacama durch das bolivianische Hochland zum Salar de Uyuni.

Reisevorbereitungen Salar de Uyuni

Die Wahl des richtigen Anbieters

Ich gebe zu, ich habe lange gezögert, ob ich diese Tour wirklich wagen soll. Spätestens beim Versuch einen guten Touranbieter ausfindig zu machen, stolpert man fast unweigerlich über unzählige Horror-Geschichten von nicht eingehaltenen Reiserouten, kaputten Jeeps, übelster Verpflegung, schrecklichen Unterkünften bis hin zu betrunkenen Fahrern und dramatischen Unfällen. Ein Reisetraum der zum Alptraum wird?

Mich haben solche Berichte verunsichert. Rückblickend denke ich, dass viele davon auch in falschen Erwartungen begründet liegen, die Reisende an diese Tour mitbringen. Wer eine perfekte englischsprachige Reiseleitung wünscht, ein Problem mit Schlafsälen und Gemeinschaftsbädern hat, jeden Tag eine heiße Dusche, Internetempfang und ein sauberes, warmes Bett erwartet oder davon ausgeht, wie ein König bekocht zu werden, ist auf dieser Tour sicherlich falsch. Wer sich für ein paar Tage aber auf ein Abenteuer einstellen kann, den Fokus auf die einzigartige Umgebung und Natur legen kann und Spaß daran hat, neue Leute kennenzulernen und gemeinsam Tolles zu Erleben, wird vermutlich – größere Katastrophen mal ausgeschlossen – eine eindrucksvolle Tour genießen können.

Die besten Anbieter, die ich sowohl durch Nachforschungen in Internetportalen als auch über persönliche Erfahrungsberichte und Tipps von Einheimischen ausmachen konnte, waren Cordillera Traveller und World White Travel. Beide gehören nicht zu den billigsten Anbietern der Tour zum Salar de Uyuni, jedoch bin ich bei ihnen immerhin nicht auf Berichte von betrunkenen Fahrern oder auf andere gravierende Sicherheitsmängel gestoßen.

Ich habe mich schließlich entschieden, die 4-Tages-Tour von San Pedro de Atacama zum Salar de Uyuni mit World White Travel zu machen und habe es nicht bereut.

Was gehört ins Gepäck?

Es gibt ein paar Dinge, die bei dieser Tour in keinem Rucksack fehlen sollten:

  • Wasser – Es gibt unterwegs kaum eine Möglichkeit zum Kauf von Getränken, daher sollte man ausreichend mitbringen. In San Pedro de Atacama gibt es fast überall große Kanister Wasser zu kaufen.
  • Klopapier – Ist in den Unterkünften nicht vorhanden. Während des Tages muss man sich auf ein „baño natural“ einstellen, wie unserer Fahrer Paul zu sagen pflegte. Richtige Toiletten gibt es erst abends in den Unterkünften.
  • Taschenlampe – In den Unterkünften gibt es teilweise nur für wenige Stunden am Tag Strom. Nachts war es teilweise stockdunkel, so dass man ohne Licht ganz schön verloren ist, wenn man mal das Bett verlassen muss.
  • Bargeld – In Bolivien bezahlt man mit Bolivianos. Am besten vor der Reise beim Touranbieter nachfragen, wieviel Bolivianos mitgenommen werden sollen (zum Beispiel als Eintrittspreis für den Nationalpark oder für die Einreise nach Bolivien).
  • Ersatzakkus – Für Kamera, GoPro und ähnlichem. In den Unterkünften gibt es nur eingeschränkt die Möglichkeit, Akkus aufzuladen. Empfehlenswert ist ein Solaraufladegerät für den Notfall.
  • Warme Kleidung – Nachts sinken die Temperaturen gewaltig, aber auch tagsüber kann es in den Höhenregionen ganz schön frisch und windig sein, ebenso wie beim Sonnenaufgang auf dem Salar.
  • Sonnenbrille – Ist die strahlende Reflektion des Salars überhaupt ohne Sonnenbrille auszuhalten?!
  • Sonnencreme – Sobald die Sonne rauskommt, sollte man sich schützen und die Höhe nicht unterschätzen.
  • Medikamente – Insbesondere Schmerzmittel (der rapide Höhenanstieg hat einigen von uns Kopfschmerzen bereitet) und ein Medikament gegen Durchfall und Übelkeit. Sollte die Höhenkrankheit zuschlagen, bittet euren Fahrer um Rat.
  • Schlafsack – Ob man einen Schlafsack braucht oder nicht ist wohl abhängig von der eigenen Empfindlichkeit in Decken zu schlafen, die aller Wahrscheinlichkeit nach schon länger keine Waschmaschine gesehen haben. Ich hatte keinen Schlafsack dabei und habe es auch überlebt.

Die Tour: Ein Erlebnisbericht

Tag 1 – Von karger Wüste, farbenprächtigen Lagunen, dampfenden Geysiren, der Höhenkrankheit und hunderten Flamingos

Mit einem Gefühlscocktail aus Nervosität, Neugierde und Vorfreude steige ich um 8 Uhr in San Pedro de Atacama in den Bus. Ein paar meiner Mitreisenden sitzen schon drin, andere gabeln wir unterwegs noch auf. Bevor es zum bolivianischen Grenzübergang geht, halten wir am Zoll. Die Wartezeit überbrücken wir, um miteinander ins Gespräch zu kommen und uns ein wenig zu beschnuppern – immerhin werden wir in den nächsten Tagen nicht nur den Jeep, die Unterkünfte und das Essen miteinander teilen, sondern am Ende auch eine einzigartige Erfahrung.

Als wir den Zoll hinter uns lassen, geht es weiter zum Grenzübergang Chile-Bolivien. Hier gibt es schon die ersten Fahrzeugprobleme, unser Bus schlängelt sich nur im Schneckentempo ruckelnd die Straßen empor. Aber schließlich schafft er es und wir erreichen mitten im Nirgendwo das kleine Steinhäuschen mit der wehenden rot-gelb-grünen Flagge: die „Migración Bolivia“. Uns wird mitgeteilt, dass wir hier auf die Jeeps verteilt werden, die an dieser Stelle aus Bolivien mit den Fahrern und Guides – meist ein und dieselbe Person – ankommen und jeweils 5-6 Reisende pro Auto aufnehmen.

Migración Bolivia

Ähnlich wie beim Zoll heißt es aber auch hier zunächst einmal: anstehen und warten. Mit dem bolivianischen Stempel im Pass treffen wir schließlich auf Paul, unseren Fahrer und Guide für die nächsten Tage. Unsere Gruppe hat sich schon beim Anstehen am Zoll und der Migración zusammengefunden und so schmeißen schließlich drei Deutsche, zwei Engländer und eine Australierin ihre Rucksäcke auf den weißen Jeep, wo sie von Paul sicher festgeschnallt werden. Noch ein kleines Frühstück – Käse-Schinken-Sandwiches, Schokolade und Tee – und ab geht’s ins Abenteuer ‚Bolivien‘.

World White Travel

Im Jeep kommen wir mit Paul ins Gespräch. Soweit es geht zumindest, denn er spricht nur Spanisch während sich die Spanischkenntnisse der meisten von uns als eher beschränkt darstellen. Der guten Stimmung tut das aber keinen Abbruch, denn beide Seiten nehmen es mit Humor und schließlich klappt die Verständigung auch so.

Über Sandpisten fahren wir ins bolivianische Altiplano (Hochland). Die Temperaturen sind kühl, aber der Himmel ist blau und die Sonne scheint. Als erstes erreichen wir die Laguna Blanca und die Laguna Verde, beide am Fuße des Vulkans Licancabur. Ich erlebe gleich hier einen „Wow“-Effekt. Die Spiegelungen in den Lagunen, die Farben der Natur, die Weite und die Größen, die sich hier auftun sind faszinierend (im nächsten Foto werden die Größenverhältnisse deutlicher, wenn man auf die Personen am Rande des Wassers achtet).p1030803p1030822Nach dem Stopp an den Lagunen geht es weiter in die Wüste, in die „Desierto de Salvador Dalí“ im Südwesten Boliviens. Wir befinden uns hier schon auf etwa 4000 Metern über dem Meeresspiegel. Paul bietet uns hier zum ersten Mal Coca-Blätter zum Kauen an. Die sollen gegen die Höhenkrankheit helfen. Wir sind alle neugierig und stecken uns jeweils 2-3 Blätter in den Mund. Es schmeckt sehr bitter, dennoch probiere ich noch ein wenig weiter zu kauen, finde es dann aber so ekelhaft, dass mir leicht übel wird und ich die Blätter ausspucken muss. Der ein oder andere von uns kaut noch ein wenig länger, von den Blättern begeistert wirkt aber niemand – außer unserem Fahrer. Der greift alle paar Minuten in die volle Tüte Coca-Blätter als ob es eine Tüte Chips wäre und schmatzt vor sich hin.

Als wir schließlich aussteigen, bestaunen wir die karge Wüstenlandschaft um uns herum. Inmitten der Wüste tauchen einzelne Felsen in bizarren Formationen auf, so dass es kaum wundert, wie diese Landschaft zu ihrem Namen gekommen ist. Man könnte denken, in einem von Dalís Bildern gelandet zu sein.p1030840p1040003_1Unsere Fahrt führt weiter zu den Thermalquellen „Termas de Polques“, wo wir ein fast 30 Grad Celsius warmes Bad in der ansonsten kühlen Höhenlandschaft nehmen können. Ich selbst verzichte auf das Baden, laufe aber stattdessen einige Meter in der mir fast unwirklich vorkommenden Landschaft umher, staune und genieße einen Moment der Stille abseits der gut besuchten Quellen.

p1040021_1p1040017_1Nachdem auch die Badetruppe wieder voll bekleidet und trocken im Jeep sitzt, steuern wir in einer ruckeligen Fahrt den höchsten Punkt der gesamten Tour an, das Geysirfeld „Sol de Mañana“ auf 4850 Metern über dem Meeresspiegel. Die meisten von uns spüren spätestens ab hier die extreme Höhe, in der wir uns bewegen. Als ich am Geysirfeld aus dem Jeep steige, habe ich kurzzeitig das Gefühl, keinen klaren Gedanken mehr fassen zu können, in meinem Kopf nur noch ein wattiges Wirrwarr. Mir ist schwindelig, ich bin nach zwei Schritten aus der Puste und somit auch recht froh, dass wir kurze Zeit später wieder in den Jeep steigen können, wo mich – aber nicht mich allein – heftige Kopfschmerzen befallen.

p1040033 p1040036Wenig später erreichen wir unsere Unterkunft für die Nacht. Einfache Steinbaracken, von der Farbe dem Erdboden gleich. In der näheren Umgebung…nichts, absolut gar nichts. Nur Staub und noch mehr Staub.

p1040110 p1040114Über die Unterkunft selbst bin ich dennoch positiv überrascht. Zwar ist alles sehr einfach – Gemeinschaftsbad ohne Duschen und ohne Warmwasser, Schlafsäle mit Betonbetten und nur zwei Stunden Strom am Abend – aber damit habe ich gerechnet und mich darauf eingestellt. Außerdem liegen viele warme Decken für die kalte Nacht auf dem Bett und ich finde ebenfalls nichts, was auf Bettwanzen hindeuten würde (Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser). Es könnte alles so schön sein, wären da nicht der Schwindel, die Kopfschmerzen, eine leichte Übelkeit und ein flauer Magen. Die Höhenkrankheit hat voll zugeschlagen. Der einzige Trost: ich bin nicht die einzige, die mit der Höhe zu kämpfen hat. Schließlich bringt der Ratschlag von Paul, ein Glas Cola zu trinken, die erste kleine Besserung. Außerdem gibt es kaum Zeit, weiter über das Unwohlsein nachzudenken. Der letzte Stopp des Tages steht auf dem Programm: die Laguna Colorada mit ihrer rötlichen Färbung, die auf Algen und den hohen Mineralstoffgehalt des Wasser zurückzuführen ist.

Der Anblick der farbintensiven Lagune begeistert mich so sehr, dass ich irgendwann gar nicht mehr an Kopfschmerzen und Co. denke. Und  als ich dann noch die Scharen von Flamingos im Wasser und die grasenden Lamas am Ufer entdecke, ist die Welt wieder völlig in Ordnung. Daran ändert auch der plötzliche Wolkenbruch und niederprasselnde Regen nichts. Ich bin völlig gefangen von dieser einzigartigen Naturkulisse.p1040050_1p1040068p1040091p104010_1Am Abend wartet in der Dunkelheit noch ein weiteres Highlight auf uns:  der schönste Sternenhimmel, den man sich nur vorstellen kann!

Tag 2 – Lagunen, Lagunen, Lagunen und die Stadt Uyuni

Der nächste Tag beginnt früh. Um 8 Uhr sitzen wir im Jeep. Tatsächlich geht es uns allen heute Morgen deutlich besser, wir scheinen uns an die Höhe gewöhnt zu haben. Wir beginnen den Tag erneut mit dem Besuch einer farbenprächtigen Lagune, wo wir die ersten von unzähligen Flamingos beobachten, die uns heute noch begegnen werden.

p1040152p1040147Wir haben Paul gestern schon gebeten, bolivianische Musik im Auto zu spielen. Mit diesen unbekannten Klängen auf den Ohren geht es über Sandpisten weiter in Richtung des Arbol de Piedra in der Siloli-Wüste. Dieser „Baum“ aus vulkanischem Gestein ist ganze 7 Meter hoch und verdankt seine außergewöhnliche Form den Winden der Region, die jahrhundertelang durch Erosion diese und andere abstrakte Formen der umliegenden Felsen herbeigeführt haben. p1040169Nachdem wir anschließend weitere Lagunen bestaunt haben, gibt es diesen einen Stopp, der für mich der schönste Moment des Tages wird. Wir klettern auf eine kleine Anhöhe, hinter der eine weitere Lagune sichtbar wird. Oben angekommen scheint es uns allen für einen kurzen Moment die Sprache zu verschlagen. Eine kleine Weile wird es ganz still. Der Ausblick über die Landschaft ist atemberaubend. Anders als sonst ist diesmal auch kein weiteres Fahrzeug in Sicht. Nur die Natur und wir. Die Umgebung scheint unendlich weit, die Stille fast unwirklich, die Farben der Natur sind satt und kontrastreich, die Wolken scheinen zum Greifen nahe. Ich verspüre eine tiefe Ruhe in mir aufsteigen und ein Gefühl von Demut gegenüber dieser mächtigen Naturkulisse. Es ist einer dieser „Wow“-Effekte und einer dieser Momente, in denen man sich ganz klein fühlt unter diesem gigantischen Universum.p1040231_1Neben diesen Wow-Effekten gehört wohl auch eine Autopanne zu einer solchen Tour einfach dazu. Ist aber alles kein Problem, zumal fast immer ein weiteres Fahrzeug in Sicht ist und die Fahrer sich gegenseitig aushelfen. Eine halbe Stunde später sitzen wir wieder im Auto und düsen über die sandigen Pisten zu unserem nächsten Ziel.p1040241 p1040245Gegen Nachmittag steuern wir die Stadt Uyuni an, dem Ausgangspunkt zum Salar de Uyuni, wo wir die Nacht verbringen werden. Eigentlich stand eine Übernachtung in einem  Salz-Hotel auf dem Reiseplan, worauf wir aber leider wegen der starken Regenfälle der letzten Tage verzichten müssen. Die Strecke zum Hotel soll überflutet und damit zu gefährlich sein.

Bevor wir unser Nachtquartier erreichen, halten wir am Eisenbahnfriedhof am Rande von Uyuni. Einige der rostigen und ausrangierten Dampfloks sollen aus dem 19. Jahrhundert stammen. Zugegebenermaßen interessiert das aber die wenigsten Leute hier. Die meisten nutzen diesen Ort für seine tollen Fotomotive und das (erlaubte) Klettern über die Loks.p1040284 p1040286 p1040313_2Und dann landen wir schließlich in Uyuni. Unser Hostel lässt jegliche Schönheit, Gemütlichkeit oder Sauberkeit vermissen, auch das Essen ist scheußlich. Aber immerhin werden wir hier Zeugen des bolivianischen Karnevals, der direkt auf einem Platz unter den Fenstern des Hostels stattfindet. Ein ohrenbetäubender Lärm aus Blechinstrumenten und Trommeln, dazu Menschen mit bunten Fahnen und die Bewohner Uyunis drum herum. Offensichtlich eines der Top-Events des Jahres in Uyuni – und wir mittendrin.  p1040330p1040327

Tag 3 – Sonnenaufgang auf dem Salar de Uyuni

Und dann ist er endlich da, der Morgen, an dem wir auf den Salar de Uyuni fahren. Schon um 5 Uhr in der Früh sitzen wir im Jeep. Eine ganze Autokolonne ist unterwegs. Der Salzsee ist aufgrund der Regenzeit mit einer etwa 3 cm hohen Wasserschicht bedeckt und es ist mir ein Rätsel, wie Paul sich hier orientiert. Er steuert das Auto aber sicher auf den Salar, weg von den anderen Jeeps, so dass wir schließlich mit dem Gefühl, den See fast ganz für uns allein zu haben, aussteigen dürfen.

Draußen ist es bitterkalt, aber das ist in diesem Moment einfach völlig egal. Mir raubt es schlichtweg die Sprache, so schön sind die Farben und die Spiegelungen des Sonnenaufgangs auf dem Salar de Uyuni.p1040372p1040365p1040419_1Als es hell ist fahren wir weiter zu einem Salzhotel mitten auf dem Salar, wo wir frühstücken. Schon irgendwie verrückt, ein ganzes Hotel aus Salz. Stühle aus Salz, Tische aus Salz, Skulpturen aus Salz, ganze Wände aus Salz…wir müssen uns selbst davon überzeugen und halten unsere Zunge an eine Wand. Und ja, Test bestanden (bäh)! Vor dem Salzhotel befindet sich ein Platz mit Flaggen aus aller Welt. Symbolisch schön, ebenso als Fotomotiv.p1040454Und dann darf natürlich noch eine Sache nicht fehlen: die obligatorischen Perspektiv-Bilder vom Salar de Uyuni (leider nicht ganz einfach, wenn die Salzkruste mit Wasser bedeckt ist – wir gaben unser Bestes). Fast zwei Stunden Zeit haben wir, um uns fototechnisch auf dem Salar auszutoben. Ein Riesenspaß!p1040564_1p1040530_1Und so geht die Tour langsam dem Ende zu. Wir besuchen noch einen Markt, wo mich die Euphorie packt und ich bolivianische Souvenirs vom Magnet-Lama bis zur Wollmütze kaufe und dann fahren wir in unser letztes Übernachtungsquartier, das – wie kann es anders sein – irgendwo im bolivianischen Nirgendwo liegt.

Nur wenige Stunden später bin ich zurück in San Pedro de Atacama, genieße eine warme Dusche, meine Privatsphäre und etwas Gutes zu essen und schwelge auch schon in Erinnerungen an dieses einmalige und lohnenswerte Erlebnis „Salar de Uyuni“.

Love Salar de Uyuni!

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Special thanks

This is to the best group I could have done this trip with! Thank you Sophie, Jess, Sam, Michael and Julia for a wonderful time togehter. I am happy and thankful to have shared this amazing experience with you!Salar de Uyuni Group

 

10 thoughts on “4-Tages-Tour von San Pedro de Atacama zum Salar de Uyuni

    1. Hallo Anna,
      ich denke, es kommt darauf an, wohin du reist. In Chile beispielsweise kommst du auch mit englisch ganz gut durch (es sei denn, du reist ins tiefste Hinterland), in Bolivien könnte es ggf. schon schwieriger werden. Ich spreche übrigens kein Spanisch und ich hab’s auch geschafft! Zugegeben, ich kann ein wenig portugiesisch, was weiterhilft. Nichtsdestotrotz – ich würde es wohl wagen. Spanisch ist aber auch nicht so schwer zu lernen, so dass man sich vor einer Reise vielleicht sogar noch ein paar Wörter und Sätze aneignen kann…
      Liebe Grüße, Nat

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