Washington D.C. an einem Tag

Da Washington D.C. – in amerikanischen Verhältnissen gedacht – ja nur einen „Katzensprung“ von New York City entfernt ist, unternahm ich während einer NY-Reise im Sommer einen Tagestrip nach DC. Für etwa 40 Dollar ging es mit Megabus morgens hin und am Abend zurück, etwa vier Fahrtstunden pro Strecke. Vier eisigkalte (!) Fahrtstunden! Egal wie heiß die Temperaturen außerhalb des Busses sein mögen, ich empfehle unbedingt warme Kleidung einzupacken, denn die Klimaanlage im Bus läuft mit Sicherheit auf Hochtouren. Ich habe regelrecht schlotternd in Washington den Bus verlassen. Der Kälteterror war dann zugegebenermaßen aber schnell vergessen, als ich schon wenige Schritten vom Busparkplatz entfernt, einen ersten Blick auf das Capitol erhaschen konnte, was wirklich imposant ist.

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Und von dort ging es zielstrebig zu Fuß weiter zu einer Audienz beim Präsidenten – wohlgemerkt mit hunderten anderen Touristen, die ich hier gekonnt aus dem Bild geschnitten habe. Also lasst euch nicht von der Ruhe täuschen. Es war eine Menge los vor dem Weißen Haus!

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Da ich irgendwann gemerkt habe, dass die Wege doch weiter waren als ich ursprünglich gedacht hatte und ich außerdem die Sonne und die Hitze bösartig unterschätzt hatte (bin abends gut geröstet nach NYC zurückgefahren), habe ich das berühmte Lincoln Memorial nur aus der Ferne betrachtet, immerhin aber noch das Washington Monument  aus nächster Nähe „bewundern“ können (es war aus der Nähe jedoch nicht interessanter als aus dem Fernblick).

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Leider hatte ich keine Chance, etwas mehr von der Stadt abseits der Top-Sightseeing Locations wie dem Capitol oder dem Weißen Haus zu sehen oder aber eins der Museen, die in Washington – so habe ich mir sagen lassen – top sein müssen, besuchen zu können. Dafür reicht ein Tag leider einfach nicht aus. Aber immerhin darf ich jetzt wahrheitsgemäß behaupten, mal vor dem „Weißen Haus“ gestanden zu haben. Vielleicht werde ich ja dann nächstes Mal zu Kaffee und Kuchen eingeladen, dear Mr. President…?

„Certainly travel is more than the seeing of sights; it’s a change that goes on, deep and permanent, in the ideas of living.“

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