7 Tipps für den perfekten Roadtrip in Australien

Australien Straße

Wenn ich an Australien denke, dann denke ich an Kängurus, Wombats, Koalas, wunderschöne Küsten, Regenwälder, an tropische Inseln, farbenfrohe Unterwasserwelten, an aufregende Städte und offene, herzliche Menschen. Ich denke aber auch an bis zum Horizont und darüber hinaus reichende Straßen, unendliche Weiten, das Gefühl von Unabhängigkeit und Freisein, ein Treibenlassen, in den Tag hineinleben, immer der Nase und dem Bauchgefühl nach.

Into the great wide open

Mit dem Mietwagen haben wir von Cairns nach Brisbane etwa 1700km zurückgelegt. Wir haben dabei ganz viel “Nichts” gesehen, haben Buschbrände passiert, entgegenkommende Autos und Laster hupend gegrüßt und uns unglaublich gefreut, wenn wir am Wegesrand mal einen Obststand oder gar eine Tankstelle (dem Himmel sei Dank!) gesehen haben.
Wir haben zig Pausen gemacht, weil “da viele Bäume sind und auf dem Schild am Straßenrand ein Koala abgebildet war! Da muss es welche geben!” (versteht sich doch von selbst, dass die auf einem Baum am Straßenrand hocken, um vorbeifahrende Touris winkend zu grüßen!), haben uns gestritten und uns wieder vertragen, zusammen geschwiegen und zusammen gesungen. Um es kurz zu machen: es war ein Riesenspaß!

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7 hilfreiche Tipps für einen gelungenen Aussie-Roadtrip

Damit auch Euer Australien-Roadtrip ein voller Erfolg werden kann, hier ein paar Tipps aus meinem Erfahrungsrucksack.

1. Eine gute Reise braucht einen guten Soundtrack!

Eine mitreißende Hitlist im Auto ist eigentlich schon die halbe Miete für einen gelungenen Australien-Roadtrip. Von “Into the great wide open” und “Learning to fly” (Tom Petty) über “I would walk 500 miles” bis hin zu Aviciis “Wake me up” und Coldplays “Paradise” – um nur einige meiner Lieblings-Reisesongs zu nennen. Geschmäcker sind verschieden, aber Hauptsache es gibt die Möglichkeit gelegentlich aus voller Kehle mitzusingen (hilft auch gegen eintretende Müdigkeitserscheinungen auf langen, laaangen Straßen).

 2. Sucht euch einen Reise-Buddy!

Ich reise eigentlich sehr gerne alleine. In Australien war ich aber doch froh, einen Buddy an meiner Seite zu haben, mit dem ich mich beim Fahren durch eine über Stunden relativ gleich bleibende Landschaft immer mal wieder abwechseln konnte (bzw. wegen einsetzender Müdigkeitswellen auch musste).

3. Take a break. Ausreichend Zeit für Pausen einplanen!

Macht nicht den Fehler, gegen eure Müdigkeit anzukämpfen oder gar noch mehr auf die Tube zu drücken um schneller ans Ziel zu kommen. Ihr wollt weder euch noch andere in Gefahr bringen. Also take it easy! Und nur ein entspannter Roadtrip, ist ein guter Roadtrip. Der Weg ist das Ziel.

4. Sicht frei! Nicht im Dunkeln fahren.

Niemand wird euch raten, im Dunkeln durch die Straßen des Outbacks zu fahren. Zu gefährlich, da es keine Straßenbeleuchtung gibt und das Risiko einfach zu hoch ist, eines der pussierlichen, australischen Tiere auf sein Gewissen zu nehmen.

5. “Falsche” Seite im Auto und “falsche” Seite der Fahrbahn. Don’t panic!

Steuer auf der “falschen” Seite im Wagen, Schaltknüppel auch, zig Mal den Scheibenwischer anstatt des Blinkers betätigt (auch der ist auf der “falschen” Seite) und dann noch auf der linken Straßenseite fahren?! Mit Automatikwagen, wo ich doch sonst nur “manuell” unterwegs bin!!? Jetzt mal ehrlich: wenn ich es kann, könnt ihr es schon lange!

6. Survival kit. An Wasser und Notfallproviant denken!

Da durchaus einige Kilometer und Stunden ins Land ziehen können bis eine Tankstelle oder ein kleiner Shop bzw. Verkaufsstand am Straßenrande auftauchen, nehmt auf jeden Fall genügend Wasser und ein wenig Proviant mit auf die Fahrt. So ist zumindest für das körperliche Wohl gesorgt, falls doch mal eine Panne passieren sollte.

7. Last but (definitely) not least: Immer rechtzeitig tanken!

“I would walk 500 miles” bekommt in diesem Moment eine ganz neue Bedeutung. Und glaubt mir eins: ihr würdet sicherlich nicht mit einem Kanister für Benzin am Straßenrand entlangspazieren und dabei “Don’t worry, be happy” singen. 😉

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“My restless roaming spirit would not allow me to remain at home very long.”

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